AES * BO - Alltagskultur, Ernährung, Soziales * Berufliche Orientierung
 Kostenloses Unterrichtsmaterial für Lehrer- und Schüler*innen

Projektideen für den Sozialen Tag

Wir für euch! Soziale Projekttage an der Schule
Stadtteil-Schulaktion / Gemeinwesenarbeit

(mehr als) 10.000 Linktipps für Lehrer & Schüler

und ....innen - aber claro!
 
Besucher seit 2001: zähler - zuletzt aktualisiert
 
 
Liebe Kollegin, lieber Kollege, diese Linksammlung ist "Beerware". Freu' dich dran und trink' ein Bier (oder so) auf mein Wohl. Falls sowieso eine Bestellung bei Amazon ansteht, kannst du dich bedanken, indem du vorher auf das Amazon-Banner klickst, dann gibt's für diesen "Werbespot" ein paar Cents für meine Urlaubskasse ;-)
  Ideensammlung
siehe auch    Aktionen für Afrika

siehe auch    Ideensammlung
Hier findet ihr die Zusammenfassung verschiedener Ideensammlungen für den Sozialen Tag - Unformatiert und schnell zusammenkopiert. Achtet bitte auf den Inhalt - und nicht so sehr auf die Gestaltung :-)) Copy-Paste-Zusammenstellung aus dem Internet. Zitate wurden nicht gekennzeichnet, da sie die notwendige Schöpfungshöhe nicht erreichen ;-)

siehe auch    Ideen für Schulfeste

  ---¦  Geschlossenes Ideen- und Diskussionsforum unserer Schule
Zugang nur mit Passwort. Habt ihr Anregungen, Wünsche, Diskussionsbeiträge zum Sozialen Tag?
Hier könnt ihr sie teilen

  ---¦  Hier ist der Textinhalt der Folien
mit der etwas geordneteren Darstellung :-)
¦¦ 2.13   Google
findet über 480 Treffer zum Thema

¦¦ 2.13   paperball
Was schreiben die Zeitungen heute zum Thema: Sozialer Tag
 
druckerzubehoer.de


Infos im WWW zum Sozialen Tag / Projektideen
¦¦ 2.13   72stunden
72 Stunden ohne Kompromiss - In 72 Stunden die Welt ein bisschen besser machen - Soziales Engagement von Jugendlichen für Mitmenschen und Umwelt 20-3-04

¦¦ 2.13   google.de/search?as_q=&num=10&hl=de& ie=UTF-8&oe=UTF-8&btnG=Google+Suche&as_epq= Stunden+ohne+Kompromiss&as_oq=&as_eq=&lr=&as_ft=i&as_filetype=&as_qdr=all& as_occt=any&as_dt=i&as_sitesearch=
Suchergebnis von Google zur Aktion: 72 Stunden ohne Kompromiss

¦¦ 2.13   kinderhilfe-afghanistan.de/sueddeutsche020419
Wohin mit dem Geld? Ein Projekt, bei dem jeder Pfennig ankommt, ist die Kinderhilfe Afghanistan. In einem der ärmsten Länder der Welt durften Frauen und Mädchen viele Jahre lang keine Schule besuchen. Das Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium in Bogenhausen ist nicht die einzige Schule, die entdeckt hat, dass man soziales Engagement am besten fördert, wenn die Schüler ein konkretes Projekt fördern können. Hier der Bericht zur Aktion in der Süddeutschen Zeitung

¦¦ 2.13   mitmachen-ehrensache
Jugendliche arbeiten einen Tag lang bei einem Arbeitgeber ihrer Wahl. Das erarbeitete Geld behalten sie nicht für sich, sondern spenden sie für einen guten Zweck. Jugendliche "Botschafter" bewerben die Aktion, organisieren mit und entscheiden über den Zweck, für den gejobbt wird - so funktioniert "Mitmachen Ehrensache"! Als Gegenleistung winkt eine Bescheinigung für den "Qualipass".Materialien und Unterlagen

¦¦ 2.13   schuelerhelfenleben
Schüler helfen leben

¦¦ 2.13   ups-schulen
Unesco-Projektschulen - Ideensammlung für "Internationaler Projekttag der deutschen unesco-projekt-schulen"(
siehe auch   Unesco-Projektschulen

¦¦ 2.13   welttage-bw.de/...
Im 2-jährigen Turnus veranstaltet die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg die 'Welttage Ba-Wü'. Kommunen Baden-Württembergs sind aufgerufen, im Aktionszeitraum September/Oktober Aktionen zu veranstalten, die das Bewusstsein für die Zusammenarbeit mit der Dritten Welt fördern sollen. Dabei sind Preise ausgeschrieben. 2007 erhielten wir in Albstadt für unsere Aktionen den ersten Preis ;-)

¦¦ 2.13   welttage-bw.de/...Archiv: Aktionen in Ba-Wü 2007

¦¦ 2.13   welttage-bw.de/...Archiv: Aktionen in Ba-Wü 2006

¦¦ 2.13   de.wikipedia.org/wiki/72_Stunden
Wikipedia: Sozialaktion des BDKJ - 72 Stunden ohne Kompromiss
 

 

 
 Wolfgang Autenrieth
Neue und alte Techniken der
Radierung und Edeldruckverfahren


radiertechniken.de


   http://www.radiertechniken.de
147 kostenlose Online-Seiten mit Tipps und Tricks aus der Praxis
mein alchemistisches Werkstattbuch

 
Ideensplitter - zusammenkopiert aus dem Netz
To whom it may concern...
¦¦ 2.13   Vieles der folgenden Textpassagen ist der homepage: www.sozialertag.de/ entnommen, mit eingesprenkelten eigenen Ideensplittern versehen, stellenweise ohne Kennzeichnung gekürzt. Ich bitte um Verzeihung und Nachsicht - es soll einem guten Zweck dienen. Auf dass gute Ideen Gutes bewirken!
Vorbereitung
a) Arbeitende Schüler:
Genehmigungen (Schulamt / Ministerium?)
Versicherungsschutz
Arbeitsvertragsformulare
Finanzamt / Lohnsteuerbefreiung
b) Rahmenprogramm
Genehmigungen, Nachbarn informieren
Problem: GEMA
Schirmherr
Sponsoren für Grundkosten
Zelt? (DRK, Katastrophenschutz, Malteser?) Wurstbraterei? Ausschank?
Bühne? (Baufirma, Gerüstbauer)
PA?
Bands und Mitwirkende
Stadtteil einladen
Plakate und Handzettel für Veranstaltungen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bundeswehr?
Gulaschkanone?
Afghanistan-Einsatz-Präsentation?
Heeresmusikcorps?


(Schuldruckerei? Kombination mit farbigem Holzschnitt?)
Tipps und Tricks für Projekte rund um den Sozialen Tag
 Der Schulbasar
Die Schule wird zum Marktplatz: bunte Buden, Waffelstuben und eine Tombola laden ein. Mit Kuchen backen, Bilder malen und T-Shirts drucken leistet jede Klasse leistet ihren Beitrag. DerSchulbasar ist ein bunter Festtag, zu dem der ganze Ort in Eure Schule strömt.

 Hüpfburg vom Jugendbüro Landratsamt Sig

 Gebrauchtwarenbörse in der Turnhalle: (Zu verschenken)
Kleidung, Haushaltsartikel (Erfahrungen von Sigmaringen nachfragen)
Gegenstände werden verschenkt. für den guten Zweck wird Eintritt verlangt. Sperrige Güter dürfen nur in Form von Fotos oder für die Pinwand mitgebracht werden Tauschbörse für Urlaubsmitbringsel - (Muscheln), Tausch von Urlaubsmitbringseln

 Der Infostand
Am Infostand legen die Schüler mit Ihren Lehrern zusammen Flyer von SHL und den Projekten aus. Die Passanten werden informiert und in der Spendenbüchse klingeln die Groschen. Ob auf dem Schulhof oder auf dem Marktplatz: ein Infostand ist sicher eine gute Idee.

 Die 1- Euro- Aktion
Jeder Beitrag zählt: Jeder Schüler gibt 1- Euro für die Projekte von Schüler Helfen Leben und die Spendensäule in der Cafeteria füllt sich mit dem Wechselgeld.

 Das Benefizkonzert / Die Party
Auf der Bühne swingt die Jazz- AG, der Erlös geht an SHL. Ihre Big Band und der Schulchor treten sicher gerne auf. Auch Schülerbands und DJs könnten zusammen den Abend schmeißen. Dabei ist schon der Erlös aus den Getränkeverkäufen oft enorm. Und ein unvergesslicher Abend macht auch beim Organisieren schon viel Spaß.

 Umsonst- und-draußen-Konzert: Bands finden, die für Benefit spielen, Einnahmen durch Getränke-Verkauf und freiwilligen Ein- (Aus-) tritt, (Sportplatz?) Gangsters of Love (Rock'n'Gags), Cute (Melodiöser Rock), Stützles Halbe Stompers (Dixie), New Standard (Rock bis Hip-Hop), Hip-Hopper Saulgau: Kontakt Gögginger Scene

 Zelte vom DRK, THW, Katastrophenschutz

 Gospel-Konzert in der Kirche: 'Wir für Euch'?

 Klassik in der Kirche? Symphonieorchester HZG?
Kammerchor St.Johann?

 Konzert mit afghanischer Musik?
 Der Vortrag
Infos über die Situation auf dem Balkan und über die aktuellen Projekte von Schüler Helfen Leben liefert der Projektvortrag. Begleitet durch eine Dia- Show und unterstützt durch schriftliche Infomaterialien wird Ihr Vortrag ein voller Erfolg.

Vortrag in der Aula oder im Foyer: Dr.Eroes
Beamer-Präsentation über Afghanistan (Dauereinrichtung- Schleife Foyer)

 Die Ausstellung
Einen bleibenden Eindruck beim Betrachter hinterlässt die SHL-Projektausstellung. Beim Bundesbüro können Sie erkunden, ob gerade eine Ausstellung frei ist. Sie könnten auch selber eine Ausstellung herstellen oder Künstler fragen, die sich mit den Themen von Schüler Helfen Leben in ihren Werken beschäftigen.

 Kunstauktion
Künstler ansprechen, ob diese Bilder für eine Auktion zur Verfügung stellen... Versteigerungserlös für guten Zweck

 Theater- oder Filmvorführung
Mit einer Theatergruppe aus dem Kosovo (Afghanistan) oder Video-Dokumentation über die Situation auf dem Balkan können Sie einen bunten, informativen Abend gestalten. Oder noch besser: Sie laden die Künstler in die Aula Ihrer Schule ein, dann haben alle Schüler was davon.
Weitere Ideen
 Tombola, Schulfest, Säubern des Schulhofes/Außengeländes, des Dorfes, eines Waldstückes usw., Singen im Altenheim, Projekttag zum Thema Balkan (Afghanistan), Literaturabend, Aktionstag mit den lokalen Radiostationen oder Zeitungen, Podiumsdiskussionen, Büchermarkt,

 Bücherflohmarkt


 Bunter Abend, Benefizspiel von Jugendmannschaften, Sportturnier, Flohmarkt, SV- Restgeld spenden, Sammelbüchse für Wechselgeld im Schulcafe, Straßensammeln, und, und, und . . .

 Handwerkermesse
Handwerker und Firmen stellen sich vor - Berufsorientierung für HauptSchüler
Achtung - Schüler bei der Arbeit! Ideen für GrundSchüler

Am Sozialen Tag steht "Arbeiten statt Unterricht" auf dem Stundenplan. Gemeinsam helfen wir Jugendlichen auf dem Balkan (Afghanistan).

Es gibt viele Möglichkeiten für GrundSchüler, am Sozialen Tag 2002 aktiv zu werden. Zahlreiche ausgefallene und bewährte Projektideen warten auf Umsetzung. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Einige Aktionen für jüngere Schülerinnen und Schüler haben wir aufgeführt. Gemeinsam in Aktion Einige Schülerinnen und Schüler können aufgrund ihres Alters natürlich noch nicht den Tag über in Betrieben arbeiten. "Arbeiten statt Unterricht für den Zweck" kann aber trotzdem auf dem Stundenplan stehen. Es können unter der Aufsicht der Lehrerein oder des Lehrers "Gruppenaktionen" stattfinden. Von "Singen im Altenheim" bis zu "Säubern eines Waldstückes/ Parks oder des Dorfes" sind bei den vergangenen Aktionstagen zahlreiche Aktivitäten gestartet worden.
 Sandkasten im Kindergarten durchsieben
 Landschaftspflegeaktion

 Der Sponsored Walk
 Jeder Schritt für die gute Sache. Gemeinsam geht die Schule oder die ganze Klasse auf Wanderung. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich Sponsoren (Die Eltern, Oma und Opa, die Nachbarn oder auch ein örtlicher Betrieb), die jeden gelaufenen Kilometer mit einer kleinen Spende unterstützen. Viele kleine Schritte können zusammen eine ganze Menge bewegen.

 Der Schulbasar mit einer Tombola
Die Schule wird zum Marktplatz: bunte Buden, Waffelstuben und eine Tombola laden ein. Mit Kuchen backen, Bilder malen und T- Shirts drucken leistet jede Klasse ihren Beitrag. Der Schulbasar ist ein bunter Festtag, zu dem der ganze Ort in die Schule strömt. Eine kleine Tombola sorgt zusätzlich für Spannung. Der Erlös für Schüler Helfen Leben ist ein stolzes Sümmchen, zu dem die ganze Schule beigetragen hat.

Der Infostand
Am Infostand legen die Schüler mit Ihren Lehrern zusammen Flyer von SHL und den Projekten aus. Die Passanten werden informiert und in der Spendenbüchse klingeln die Groschen. Ob auf dem Schulhof oder auf dem Marktplatz: ein Infostand ist sicher eine gute Idee. Das für einen Infostand obligatorische Infomaterial schicken wir Ihnen natürlich gerne zu.

Die 1- Euro- Aktion
Jeder Beitrag zählt: Jeder Schüler gibt 1- Euro für die Projekte von Schüler Helfen Leben und die Spendensäule in der Cafeteria füllt sich mit dem Wechselgeld.

Die Ausstellung
Einen bleibenden Eindruck beim Betrachter hinterläßt die SHL- Projektausstellung. Beim Bundesbüro können Sie erkunden, ob gerade eine Ausstellung frei ist. Sie könnten auch selber eine Ausstellung herstellen oder Künstler fragen, die sich mit den Themen von Schüler Helfen Leben in ihren Werken beschäftigen.

Ausstellung zum eigenen Thema Afghanistan zusammenstellen


Theater- oder Circusvorführung
Ein ganz besonderes Kunststück. Heute sind die Schülerinnen und Schüler die Stars in der Manege und Eltern, Kollegen und Bekannte werden von jungen Clowns, Akrobaten und natürlich kleinen Zauberern in eine andere Welt entführt.

Weitere Ideen:
Schulfest, Projekttag zum Thema Balkan (Afghanistan), Leseabend, Büchermarkt, Bunter Abend, ein Fußballspiel für den guten Zweck, Sportturnier, Flohmarkt, Sammelbüchse für Wechselgeld im Schulcafe und vieles mehr!

Viele wichtige Infos finden Sie auch in dem Faltblatt "Infos für Schüler" und "Infos für Arbeitgeber".

Arbeitsmöglichkeiten für HS-Schüler
Gartenarbeit:
Rasen mähen, 'Kantel grasen', Hecken schneiden, Laub rechen, Grabpflege, Unkraut jäten

Reinigungsarbeiten:
Kehrwoche
Gehsteig fegen
Autos waschen
Autos aussaugen (auch der Lehrkräfte)
Scheiben waschen an der Ausfahrt des Parkhauses oder auf den Parkplätzen der Kaufhäuser
Fenster reinigen (Erdgeschoss) 'Wir sorgen für Durchblick!'
Sandkasten durchsieben (auch für Kindergarten)
Werkstatt fegen
Schaufensterscheiben reinigen
schaufenster dekorieren


Botengänge
Im Kaufhaus Waren einpacken und zum Wagen transportieren
Einkäufe erledigen
Fahrradkurier


Sortierarbeiten in Firmen und Geschäften
Keller entrümpeln
Dachboden entrümpeln (Fundstücke für Flohmarkt?)


Verkauf
Kuchenverkauf in der Fußgängerzone
Verkauf von Produkten aus dem Technik-Unterricht
Papier schöpfen - Geburtstagskarten

Straßenmusik

Landschaftspflegeaktion
Lohn durch Gemeinde oder Forstverwaltung/Landratsamt

Soziale Aktionen 'Wir für Euch'
Geschichten im Altersheim oder Krankenhaus vorlesen
Zeitung vorlesen im Altersheim

Arbeitsmöglichkeiten für Lehrer
Computerkurs für Senioren
Die rechtlichen Fragen auf einen Blick
Gilt nur für den Sozialen Tag in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen!! Als Anregung

für eine behördliche Bestätigung der unten aufgeführten Sachverhalte, gehen Sie bitte einfach auf den Punkt "Download" bei HYPERLINK "http://www.sozialertag.de/"www.sozialertag.de

Wieso bekommen die Schüler schulfrei ?
Der Soziale Tag ist für alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler "Unterricht in anderer Form". Jugendliche engagieren sich und können darüber hinaus Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln. Deshalb gewähren die Landesregierungen Schleswig-Holsteins und Niedersachsen sowie die Schulbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern schulfrei.

Wer darf überhaupt mitmachen ?

Alle Schüler, deren Schule sich zur Teilnahme am Sozialen Tag entschieden hat, dürfen mit anpacken. Wichtig ist nur, dass die Schüler eine Arbeitsvereinbarung erhalten und diese ausfüllen. Sie dient als Entschuldigung für die Schule und ist gleichzeitig die offizielle Anmeldung zum Sozialen Tag. Eine Vereinbarung für jeden Schüler kann die Schule unter der kostenlosen Hotline 0800 18 6 2002 bestellen.

Wie sind die Schüler versichert ?

Die Schüler sind am Aktionstag weiterhin über die Schule unfallversichert. Über diesen Sachverhalt wurde die Schule in einem Brief der Kultusministerien bzw. der Behörde für Bildung und Sport informiert.

für Hamburg hat die Provinzial im Zuge von Social Sponsoring den Versicherungsschutz beitragsfrei übernommen.

Darüber hinaus übernehmen unsere Partner, die Provinzial (In Schleswig-Holstein und Hamburg) und die VGH (in Niedersachsen), alle Haftpflichtschäden. Nach Absprache mit den Spitzenorganisationen der Sozialversicherung braucht eine Meldung zur Sozialversicherung nicht erfolgen.
Was sagt das Finanzamt ?
Bei den Erlösen aus dem Sozialen Tag handelt es sich steuerrechtlich um Lohnzahlungen. Firmen und Betriebe werden gebeten, das Arbeitsentgeld am besten direkt aus der Lohnkasse zu zahlen und als Betriebsausgabe abzusetzen. Ein Lohnsteuerabzug kann aufgrund fehlender steuerlicher Auswirkungen entfallen. Einfacher geht`s nicht, oder ?
Achtung bei anderen Aktionen: Beim Finanzamt nachfragen und beantragen!
Wohin geht der Lohn ?
Den Lohn überweist der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin direkt auf das Konto: Schüler Helfen Leben e.V. Kto-Nr. 18 06 02 BLZ 212 500 000 bei der Stadtsparkasse Neumünster. Hierfür ist ein Überweisungsträger der Arbeitsvereinbarung beigefügt.

Wir hoffen, dass alle Fragen ausreichen geklärt sind und würden uns freuen, wenn Ihre Schule am Sozialen Tag teilnimmt.

FAQ's


Womit beschäftigt sich der Soziale Tag ?

Am Sozialen Tag bekommen Schüler/ - innen in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterrichtsfrei und gehen einen Tag arbeiten um ihren Lohn an Schüler Helfen Leben für Jugendprojekte auf dem Balkan zu spenden.

Mit Schulamt absprechen!

3. Wie sind die Schüler versichert ?

Die Schüler sind am Aktionstag weiterhin über die Schule unfallversichert, da der Tag als "Tag des Unterrichts in anderer Form" anerkannt ist. Darüber hinaus übernehmen unsere Partner, die Provinzial ( in Schleswig-Holstein und Hamburg ) sowie die VGH ( Niedersachsen ) alle Haftpflichtschäden. Damit die Versicherung aber auch haftet, muss die Arbeitsvereinbarung von Schüler und Arbeitgeber ausgefüllt werden.

Versicherung suchen!

4. Was passiert bei einem Unfall ?

Bei Unfällen wendet man sich an das Schulsekretariat des betreffenden Schülers. Die Schulen halten Formblätter für Unfälle bereit. Bei Haftpflichtschäden wendet man sich direkt an SHL . Wir leiten die Daten an die VGH / Provinzial weiter , die den Fall dann bearbeiten.

5. Bekomme ich als Arbeitgeber eine Spendenbescheinigung ?

Nein, da es sich bei der Zahlung steuerrechtlich nicht um eine Spende sondern um einen Arbeitslohn handelt. Der Arbeitgeber erhält als Gegenleistung die Arbeitsleistung des Schülers. Der Lohn für den Schüler kann als Betriebsausgabe abgesetzt werden. (siehe nächsten Punkt)

6. Was sagt das Finanzamt ?

Bei den Erlösen aus dem Sozialen Tag handelt es sich steuerrechtlich um Lohnzahlungen. Firmen und Betriebe werden gebeten , das Arbeitsentgelt am besten direkt aus der Lohnkasse zu bezahlen und als Betriebsausgabe abzusetzen. Ein Lohnsteuerabzug kann aufgrund fehlender steuerlicher Auswirkungen entfallen.

7. Wer kann Arbeitsplätze stellen ?

Jeder, der etwas erledigt haben möchte, darf einen Schüler beschäftigen. Firmen sowie Privatpersonen; Eltern und Familie.

8. Darf ich auch mehrere Jobs stellen ?

Jeder kann so viele Jobs stellen, wie er möchte.

9. Wie biete ich einen Job ?

Entweder Sie kennen einen Schüler oder eine Schülerin in Ihrem Bekanntenkreis und fragen sie, ob seine/ihre Schule teilnimmt, Sie werden direkt von Schülern angesprochen oder bieten Sie Ihren Job hier.

10. Welche Schüler dürfen arbeiten ?

Alle Schüler , deren Schule sich zur Teilnahme am Sozialen Tag entschieden hat , dürfen mit anpacken. Wichtig ist nur , dass die Schüler die Arbeitsvereinbarung erhalten und ausfüllen . Die jüngeren Schüler ( insbesondere GrundSchüler ) sollen mit einer Aufsichtsperson im Gruppenverband etwas unternehmen. (z.B. Sponsored Walk)

11. Wie lange arbeiten die Schüler ?

Die Arbeitszeit wird zwischen dem Schüler und dem Arbeitgeber ausgehandelt und in die Arbeitsvereinbarung eingetragen. Je nach Alter des Schülers sollten angemessene Zeiten und Tätigkeiten vereinbart werden. Mehr als 8 stunden sind allerdings für niemanden drin.

12. Höhe und Art der Bezahlung

Nach oben gibt es für die Höhe der Bezahlung keine Grenzen. Dem Schüler und dem Arbeitgeber sollte jedoch daran gelegen sein, einen fairen Lohn auszuhandeln, welcher der Tätigkeit angemessen ist, da es sich um eine soziale Aktion handelt.

13. Wie kommt das Geld zu SHL ?

Mit seiner Unterschrift auf der Arbeitsvereinbarung verpflichtet sich der Arbeitgeber den Lohn direkt auf das von Schüler Helfen Leben angegebene Konto zu überweisen. Wir bitten Sie aus organisatorischen Gründen, das Geld nicht dem Schüler zu geben.

14. Spendenkontonummer ?

Schüler Helfen Leben e.V. Konto-Nr. 18 06 02, BLZ 212 500 000 bei der Stadtsparkasse Neumünster. Bitte für die Überweisung den Überweisungsträger benutzen ,welcher der Arbeitsvereinbarung beigefügt ist. Bei Onlineüberweisungen ist unbedingt die Referenznummer (oben links auf der Arbeitsvereinbarung) anzugeben.

15. Sinn der Arbeit

Mit dem Erlös vom Sozialer Tag 2002 wird ein Begegnungs- und Beschäftigungszentrum in Krizevici in Ostbosnien errichtet und außerdem die erste Schülerstiftung in Deutschland gegründet. Nähere Infos dazu auf unserer Homepage unter Allgemeines/ "die Schülerstiftung", "Wohin geht das Geld?"

16. Wie erlange ich Informationen ?

Einfach unsere Hotline 0800 18 6 2002 anrufen oder direkt hier auf unserer Homepage.

17. Wer kontrolliert die Finanzen ?

Als eingetragener, gemeinnütziger Verein wird Schüler Helfen Leben regelmäßig vom Finanzamt kontrolliert. für die Kassengeschäfte ist unser Schatzmeister zuständig. Zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer und eine Steuerprüferin kontrollieren seine Arbeit.

18. Anwesenheitskontrolle

Die Arbeitsvereinbarung die von dem Schüler und dem Arbeitgeber ausgefüllt wird, hat 3 weitere Durchschriften. Die verschiedenen Durchschriften erhalten der Schüler, der Arbeitgeber, die Schule und Schüler Helfen Leben. Somit kann die Schule die Anwesenheit überprüfen.

19. Wo findet der Schüler einen Job ?

Am besten ist es, wenn der Schüler sich selbst einen Job sucht, indem er potentielle Arbeitgeber direkt anspricht. Sollte er oder sie auf diese Art nichts finden , kann er oder sie in unser Jobbörse im Internet nachschauen [link] oder unsere Hotline unter 0800 18 6 2002 anrufen, wir helfen dann gerne weiter.

20. Ansprechpartner nach dem Sozialen Tag ?

Einfach im Bundesbüro in Neumünster anrufen (Tel. 04321/48906-0).

21. Dürfen auch GrundSchüler arbeiten ?

Die GrundSchüler dürfen Aktionen im Gruppenverband mit einer Aufsichtsperson unternehmen. Wir haben einige Ideen für Gruppenaktionen auf unserer Homepage unter /Schulen /Ideen für Grundschulen aufgelistet.

22. Was ist mit Schülern, die nicht arbeiten ?

Die Teilnahme am Sozialen Tag ist freiwillig. Jeder Schüler der nicht mitmachen möchte, geht am 18. Juni ganz normal zur Schule.

23. Wie viele Aktive engagieren sich bei Schüler Helfen Leben ?

Die genaue Zahl lässt sich nicht genau nennen. Jeder, der etwas tun möchte, kann mitmachen. Am letzten Sozialen Tag waren sogar 100 000 Schüler dabei. Den Sozialen Tag organisieren ungefähr 50 aktive Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus gibt es noch eingetragene Mitglieder.

24. Wer ist verantwortlich und organisiert den Sozialen Tag ?

Schüler Helfen Leben stützt sich auf alle Aktiven , die am Sozialen Tag teilnehmen. Neben dem freiwilligen Vorstand gibt es in unseren Büros in Orahovac, Sarajevo und Neumünster insgesamt 10 Freiwillige, die dort nach ihrer Schulzeit ein freiwilliges Soziales Jahr leisten.
Zeitungsartikel zum Thema
aus: Amtsblatt der Stadt Göppingen:

"Mission possible: Sozialer Tag"

Das Bild vom egoistischen Jugendlichen, dessen größte und einzige Sorge es ist das neuste Handy zu haben, wird immer größer! Wir, der Göppinger Jugendgemeinderat, wollen dies ändern!

Bei unserer Klausurtagung kam uns die Idee eines "Sozialen Tages".

Der Grundgedanke dieses Projekts besteht darin, dass Göppinger Jugendliche am Ende des Schuljahres einen Tag von der Schule befreit werden, an diesem aber nicht zu Hause faul auf dem Sofa liegen und "Vera am Nachmittag" schauen, sondern bei einer Firma oder in einem Geschäft arbeiten. Der vorher ausgehandelte Stundenlohn wird dann auf das extra dafür vom JGR eingerichtete "Sozialer Tag"-Konto überwiesen. So könnte ein beträchtlicher Betrag zusammenkommen, der dann einem sozialen Zweck im Kreis Göppingen zugute kommt!

Damit diese Mission aber erfolgreich beendet werden kann, sind wir zum einen auf entsprechende Firmen und Geschäfte angewiesen und natürlich auf die Jugendlichen unter Euch.

Außerdem wäre es natürlich schön, wenn wir noch die Jugendräte im Umkreis für dieses Projekt gewinnen könnten, denn soziales Engagement ist überall gefragt.

In den Städten Stuttgart und Hamburg wurde ein ähnliches Konzept bereits erfolgreich durchgeführt, womit bewiesen wäre: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!" Hört Ihr also demnächst von unserer Idee, sei es im Radio oder von Eurer SMV, hoffen wir, dass wir auch auf Euch zählen können!

Nach dem Projekt, soll dann eine Broschüre entstehen, in der Jugendliche ihre Erfahrungen bei der Arbeit schildern können, beteiligten Firmen unser Dank ausgesprochen und vom "Empfänger des Geldes" (über den wir noch Nachdenken müssen) berichtet wird.

Natürlich ist jeder, der Interesse an unserer Arbeit hat, stets bei unseren öffentlichen Sitzungen herzlich eingeladen. Ivo Bartkowski - JGR.

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Sozialer Tag: Fleiß und Ausdauer lohnten sich

Bisperode (sto). Richtig "ins Zeug gelegt" haben sich die Schüler der Grundschule Bisperode am "Sozialen Tag": Durch Fleiß, Ausdauer und sportliche Leistung ist es den Kindern gelungen, 1450 Euro für die Aktion "Schüler helfen Leben" zu sammeln.

Dieser Betrag wurde von der Gemeinde Coppenbrügge aufgestockt auf 1600 Euro. "Das Geld ist bestimmt für Not leidende Kinder auf dem Balkan", erklärte Lehrerin Ingeborg Rose. Ihren Spendenbetrag haben sich die Schüler und Schülerinnen aller acht Klassen sprichwörtlich "im Schweiße ihres Angesichtes" verdient. Bei hochsommerlichen Temperaturen nämlich hatte sich die Truppe im Dorf verteilt, um Wege zu säubern, Unkraut zu jäten und etliche Rundenläufe zu absolvieren. "180 Kilometer wurden von den zwei teilnehmenden Klassen zurückgelegt. Das ist eine tolle Leistung!" freute sich Frau Rose. Darüber hinaus wurden Bastelarbeiten verkauft und selbst gebackene "Glücksschweinchen" im Ort an alte Leute verteilt. Freunde, Bekannte und Verwandte der Kinder waren gerührt von den Aktionen und griffen so großzügig in ihren Geldbeutel, dass 1450 Euro zusammengekommen sind. Entspannen von der vielen Arbeit konnten sich die Kinder dann bei einem Theaterstück, das Willi Schlüter und Katrin Decker in der Schule aufführten. Die beiden Darsteller vom Theaterbringdienst Niedersachsen präsentierten "Die Prüfung", eine tolle Geschichte zum Lachen und Mitmachen. Dewezet, 21.06.2002


Schüler spenden 1311 Euro

Holtland. Unter dem Motto 'Schüler helfen Leben' standen in diesem Jahr am sozialen Tag die Sportspiele der Grundschule Holtland. Die Schüler und Schülerinnen hatten sich Sponsoren gesucht, die ihnen für jeden Punkt, den sich an den zehn Stationen holten, einen Cent zahlten. Weil einige Schüler sich gleich mehrere Sponsoren gesucht hatten, kamen 1 311 Euro zusammen. Die Kinder spenden das Geld der Aktion Jugend- und Kinderprojekte Balkan. Ostfriesenzeitung 22. Juni 2002


Unesco - Jahresbericht 2002 :

Schulzentrum am Heimgarten
http://www.od.shuttle.de/od/sah/index.html

UNESCO-Lauf erfolgreich wie noch nie !!

Am 21. September war es wieder soweit - nach Wochen der Vorbereitung, Planung und vor allem Sponsorensuche hieß es wie in den vergangenen Jahren: die drei Schulen des Schulzentrums Am Heimgarten starten zum Unesco-Lauf. Dabei haben die einzelnen Klassenstufen jeweils 60 Minuten Zeit, so viele Runden wie möglich zu laufen. für jede gelaufene Runde erhält der Läufer oder die Läuferin einen bestimmten Betrag, je nachdem wie erfolgreich jeder Einzelne bei der Sponsorensuche war. So war die Spannung groß, als um 9.00 Uhr die Klassen der Orientierungsstufen an den Start gingen. Insgesamt 269 Schüler und 5chülerinnen machten sich auf die Strecke, um bis 10.00 Uhr möglichst viele Runden zu laufen. Einige mussten schon früh aufhören, doch viele hielten mächtig lange durch und trugen so wesentlich zum Gesamtergebnis bei. Die zuschauenden Lehrkräfte, Eltern und Nichtläufer waren schon beeindruckt von diesem bunten Gewimmel und feuerten die Aktiven munter an. Gerade in diesen beiden Klassenstufen ist nicht nur der Anteil der Läufer besonders hoch, auch die gesammelten Beträge erreichen in den einzelnen Klassen Rekordwerte. So laufen in der Orientierungsstufe zwischen 85 und 100 % aller Schülerinnen und Schüler mit. Bei der G6b liefen alle mit, die R5a lief mit 309 Klassenrunden die weiteste Strecke, die G5b sammelte mit 2600 DM den höchsten Klassenbetrag, knapp dahinter die G5c. Den höchsten Einzelbetrag konnte in diesem Jahr Sven Christiansen aus der R 5a erlaufen, bei ihm kamen 910 DM zusammen. Zwischen 10.15 und 11.15 Uhr machten dann 200 Läufer der 7. und 8. Klassen des Schulzentrums ihre Sache sehr gut und beeindruckten durch eine hohe Lauf-leistung und z.T. enorme Sponsorenbeiträge. Ab 11.30 Uhr liefen dann die "Großen". In dieser Stunde wurde deutlich, dass mit zunehmendem Alter der Einsatz und das Engagement zurückgeht, doch die 96 Aktiven, die mitmachten, waren mit Eifer dabei. Nach dem letzten Abpfiff konnte Organisator Heiner Bock, Rektor der Realschule, zufrieden alle Sachen wieder einpacken, 559 Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums hatten sich der Herausforderung gestellt und waren für einen guten Zweck insgesamt über 6799 Runden gelaufen. Auch diese Zahlen stellten neue Bestmarken dar. Sei einer Bahnlänge von 413m war damit eine Gesamtstrecke zusammen gekommen, die knapp über 2800 km beträgt - also etwa die Luftlinie von Ahrensburg bis zum Nildelta! Das anschließende Einsammeln der erlaufenen Beträge zog sich - erfahrungs-gemäß - einige Zeit hin, doch je länger es dauerte, umso beeindruckter wurden alle Beteiligten. Die Gesamtsumme wuchs und wuchs - am Ende kamen insgesamt 26.000 DM zusammen - ein noch nie erzieltes Ergebnis. Ein großer Teil dieses Betrages wird traditionsgemäß der Stiftung "Menschen für Menschen" übergeben, die in Äthiopien viele Projekte unterstützt, damit die Lebensbedingungen der Menschen auf dem Lande - und hier besonders der Mädchen und Frauen - verbessert werden. Herr Gröger, Vertreter dieser von Karl-Heinz Böhm ins Leben gerufenen Organisation, nahm in einer kleinen Feierstunde kurz vor den Weihnachtsferien den Scheck über 15.000 DM entgegen und berichtete den anwesenden 400 Schülern des Schulzentrums von den Entwicklungen in Athiopien in einem kurzen Lichtbildervortrag. Das restliche Geld findet Verwendung für die aktive Unesco-Arbeit in unserem Schulzentrum und dient zur Absicherung der jährlich Verpflichtungen. Alle Beteiligten waren sich einig: dieser Unesco-Lauf gehört mittlerweile als fester Programmpunkt zum Schulleben des Schulzentrums und wird mit Sicherheit auch im nächsten Jahr wiederholt! H.Bock
Drittklässler erleben Arbeitsalltag auf dem Bauernhof Acht Schüler einer Kooperationsklasse spenden den Lohn ihres "Sozialen Tags" für ein Hilfsprojekt

gn Laar/ Nordhorn. Acht Schüler der Kooperationsklasse 3b der der Vechtetal-Schule an der Grundschule in Emlichheim haben am landesweiten "Sozialen Tag" teilgenommen. Unter dem Motto "Arbeiten statt Unterricht" verbrachten die Acht- bis Zehnjährigen einen Tag auf Bauernhöfen. Zuvor hatten sie das Thema intensiv im Unterricht vorbereitet.

Dabei behandelten sie auch den Aspekte Kinderarbeit in ärmeren Ländern. Den "Sozialen Tag" nahmen die Schüler als Anlass, selbst etwas gegen die Missstände in den Ländern der so genannten Dritten Welt zu tun, den ihr Arbeitslohn floss als Spende Projekten gegen Kinderarbeit zu. Jens Züwerink fand mit Unterstützung seiner Eltern Arbeit auf dem Bauernhof Schütmaat in Itterbeck. Die anderen sieben Schüler, Chris Weinzierl, Benjamin Kempers, Stephan Buntrock, Tobias Helweg, Maike Böckmann, Sven Sleefenboom und Daniel Zielmann, arbeiteten auf dem Arends-Hof in Laar-Eschebrügge. In Anlehnung an das Motto erarbeiten sie die Arbeitsablaufe auf dem Bauernhof und die Versorgung der Tiere. Am 18. Juni war es dann so weit. Die Kinder zogen ihre Arbeitssachen an, und es ging los zum Arends-Hof . Zunächst unterschrieben die Kinder und Lambertus Arends den Arbeitsvertrag, dann wurde die Arbeit verteilt. Die Kinder sollten das Dach des Spielhauses reparieren, die Gänsewiese säubern, Stroh in die Ställe streuen, die Wassertränken für die Kleintiere säubern und auffüllen, das Pferd putzen und ausführen sowie Tiere mit frischem Gras zufüttern. Zwischendurch legten alle eine gemeinsame Frühstückpause ein. Danach ging es wieder an die Arbeit, bei sie von Lambertus Arends, seiner Tochter Bianca und "Opa" Arends unterstützten. Zum Schluss zeigte ihnen Arends, wie viel Geld sie durch ihre Arbeit verdient hatten. Es waren 105 Euro. Jens Züwerink verdiente auf dem Schütmaat-Hof 20 Euro. Die insgesamt 125 Euro werden dem Verein "Schüler helfen Leben" gespendet, der damit Projekte der Jugend- und Bildungsarbeit in Bosnien, insbesondere den Aufbau von Schulen und Kindergärten, unterstützt. Grafschafter Nachrichten Lokales 28.6.2002
Trommeln für soziales Engagement

Eine Schülerin brachte die Idee nach Berlin. Der erste "Soziale Tag" wurde ein Erfolg

In gleißender Sonne wurden Erdbeeren gepflückt und Unkraut gejätet. Man half beim Umräumen und überzeugte Spaziergänger davon, ein Buch unbedingt kaufen zu müssen. Wer sich am 18. Juni über den Anblick von einigen Hundert arbeitenden Schülern wunderte, den wird es erstaunen, dass die "faule Jugend" freiwillig und kostenlos handelte. Denn an diesem Tag wurde am Max-Planck-Gymnasium ein Projekt der bundesweiten Schülerstiftung "Schüler helfen Leben" realisiert: mit dem "Sozialen Tag" werden Hilfswerke im Kosovo unterstützt. Die Grundidee, Schüler arbeiten in einem Betrieb und spenden den Lohn für soziale Projekte, funktioniert seit 1998 in Schleswig-Holstein und jetzt auch in Berlin und Niedersachsen.

Die Schülerin Nele Jahnke brachte nach einem Umzug die Idee an ihre Berliner Schule. Zusammen mit Fiorina Herrmann und Anja Bieck organisierte sie den "Sozialen Tag". für jeden Schüler musste ein Betriebsplatz gefunden werden und nicht jeder Firma war anfangs klar, dass sie damit einen absetzbaren Betrag spenden. Mit ihrer Teilnahme leisteten letzendlich viele Betriebe nicht unwesentliche Beiträge. Auch die Schüler zeigten Initiative und organisierten sich Jobs. Hier hatte man die Chance, sich zu testen und nach späteren Arbeitsmöglichkeiten Ausschau zu halten. Zwar war nicht jeder sofort von der Idee begeistert, zu arbeiten und das verdiente Geld nicht behalten zu dürfen. Aber nur wenige blieben in der Schule und andere, die keine Stelle gefunden hatten oder noch unter 15 Jahren sind, beteiligten sich an einem Trödelmarkt. Hier wurden Sachspenden verkauft und für mehr Publikum sorgte die Trommlergruppe des Gymnasiums. Das Experiment war erfolgreich: Ungefähr 5 000 Euro kamen für "Schüler helfen Leben" zusammen. Da haben sich Schwielen an den Händen und Druckerschwärze im Gesicht doch gelohnt. (Marlene Wolf) Berliner Zeitung, Montag, 08. Juli 2002 Jugend und Schule
http://www.intrinet.de/regionales/btpr/98083.php3

Ein Meilenstein der Schulgeschichte

Solidaritätsmarsch für Ruanda in Waxweiler - Aktionskreis Partnerschaft des Kreises koordiniert das Projekt

WAXWEILER. Kinder aus der Grund- und Hauptschule Waxweiler haben bei ihrer Aktion "Go for Ruanda" insgesamt 4300 Euro gesammelt, die zur Renovierung der Primarschule Mulindi verwendet werden.

"Der Solidaritätsmarsch von Schülern für Schüler war ein Meilenstein in der Geschichte der Grund- und Hauptschule Waxweiler", stellt Klaus Görgen fest. Der Waxweiler Lehrer ist Vorsitzender des "Aktionskreises Partnerschaft Ruanda des Kreises Bitburg-Prüm". Beim Festakt zur 20-jährigen Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda zeichnete Ministerpräsident Kurt Beck Görgen mit der Verdienstmedaille des Bundeslandes aus (der TV berichtete). Die jüngste Aktion bahnte sich bei der Vorbereitung der Projektwoche in Waxweiler an. Gemeinsam mit seinem Kollegen Gerhard Jost leitete Görgen zwei Projekte zum Thema Ruanda. Die Teilnehmer bekamen dabei umfassende Eindrücke vom Leben in Ruanda. "Wir haben viel darüber gesprochen, wie es den Kindern dort geht und womit die Menschen ihre Häuser bauen. Dazu haben wir auch einen Film angeschaut", erzählt die achtjährige Sophie Hüllen aus Lambertsberg. Schüler verkaufen Karten aus Bananenblättern Am Schulfest, in das die Projektwoche mündete, verkauften die Schüler ruandische Schnitzkunst und Motivkarten aus Bananenblättern. Der Erlös fließt in die Gesamtsumme der Spenden ein. Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm half mit Kopien und trug die Fahrtkosten der Ruandesin, die aus dem Raum Mainz zum Schulfest anreiste und aus erster Hand über das Leben in ihrem Geburtsland berichtete. Eine Woche nach dem Schulfest startete der Solidaritätsmarsch für die ruandischen Bürger und besonders die Kinder, die immer noch unter den Folgen des Bürgerkriegs von 1994 leiden. Die Teilnehmer hatten sich bei Eltern, Verwandten und Bekannten Sponsoren für jeden Kilometer gesucht. "Ich bin im Dorf von Haus zu Haus gegangen und habe den Leuten erklärt, worum es geht", berichtet die 13-jährige Cornelia Fröchling aus Lichtenborn. "Ich finde es wichtig, den ruandischen Schülern zu helfen." Die Spendenzusagen wurden auf einer Karte eingetragen. Am Wandertag gingen insgesamt 220 Schüler aus der ersten bis zur neunten Klasse die vorher vereinbarte Wegstrecke (fünf, acht oder elf Kilometer). Auch viele Eltern marschierten mit oder führten Gruppen an. Bei der Abschlussveranstaltung auf dem Schulhof sprachen Klaus Juchmes, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Arzfeld und Ortsbürgermeister von Waxweiler, sowie Rektor Albert Schaaf. Ehrengast war eine Vertreterin der ruandischen Botschaft in Deutschland, von allen nur "Madame Christine" genannt. Sie bedankte sich bei Schülern und Sponsoren für die große Unterstützung. Partner des Aktionskreises war bis zum Jahr 2001 die Gemeinde Giti. Nach einer umfassenden Kommunalreform arbeitet der Kreis jetzt mit dem Distrikt Rushaki zusammen. Erstes Projekt dieser neuen Partnerschaft ist die Renovierung der Primarschule Mulindi. Dringend benötigt werden Wellblechplatten für das Dach, Metalltüren, Fenster und Bodenbelag. Die Gesamtkosten werden auf 5 930 000 Ruandische Francs geschätzt, umgerechnet rund 16 500 Euro. Wie bei allen offiziellen Projekten mit dem Partnerland ist ein Eigenbeitrag der betroffenen Eltern und Gemeinden vor Ort vorgeschrieben. Es verbleiben 14 900 Euro Kosten für die Partner in Rheinland-Pfalz. Der Aktionskreis trägt 7000 Euro, davon stolze 4300 Euro durch die Schulaktion in Waxweiler. Den Rest übernimmt das Bundesland. "Ich hätte nie mit diesem Ergebnis gerechnet", freut sich Klaus Görgen. "Das Geld geht ohne Verlust an das Schulprojekt. Alle wissen ganz genau, für was sie sammeln oder spenden." Ein ordentlicher Zustand der Schule in Mulindi gilt auch als Voraussetzung dafür, dass dort mehr Kinder unterrichtet werden können. Derzeit sind es 789 Schüler in sechs Klassen. Ständige Ruanda-Ecke mit Bildern und Briefen Die Grund- und Hauptschule Waxweiler blickt bereits voraus. Görgen: "Wir wollen eine ständige Ruanda-Ecke im Schulgebäude einrichten mit aktuellen Bildern, Briefen und Ausstellungsstücken." Bankverbindung für Spenden: Aktionskreis Partnerschaft Ruanda, Konto-Nummer 37747, Bankleitzahl 586 500 30, Stichwort "GHS Waxweiler - Ruanda". Informationen im Internet unter www.schueler-helfen-ruanda.de und www.ghs-waxweiler.de Trierischer Volksfreund Lokales 12.7.2002

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