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Die Jugend von heute

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ja, ja.... die Jugend von heute.....
  "Alle Unterweisung der Jugend hat dieses Beschwerliche an sich, daß man genötigt ist, mit der Einsicht den Jahren vorzueilen, und, ohne die Reife des Verstandes abzuwarten, solche Erkenntnisse erteilen soll, die nach der natürlichen Ordnung nur von einer geübteren und versuchten Vernunft könnten begriffen werden."
Immanuel Kant, Von den Einrichtungen seiner Vorlesungen, A 3
   "Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe."
(Keilschrifttext aus Ur um 2000 v. Chr.)
   "Wir leben in einem lügenhaften, sehr heruntergekommenen Zeitalter. Die heutige Jugend zeigt kaum noch Respekt vor den Eltern. Sie ist von Grund auf verdorben, voller Ungeduld und ohne jede Selbstbeherrschung.Über die Erfahrungen und Weisheiten der Älteren spottet sie. Das sind sehr bedenkliche Zeichen, und man muß vermuten, daß sich darin Verderben und Untergang des Menschengeschlechts drohend ankündigen."
Ägyptische Inschrift aus der Ära des Mittleren Reiches, datiert zwischen 2100 und 1700 vor Christi
   "Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben. Sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein, wie die Jugend vorher und es wird ihr niemals gelingen unsere Kultur zu erhalten."
Inschrift auf einer babylonischen Tontafel, ca. 1000 v.C
   Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewußt ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte.
Aus Ägypten - Aufzeichnung zu Generationenkonflikten um 1500 v. Chr
   "Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen."
Aristoteles
   "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
Sokrates (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph
   Bereits um die Wende vom dritten zum zweiten vorchristlichen Jahrtausend wird in der Inschrift einer ägyptischen Steintafel geklagt, daß die heutige Jugend kaum noch Respekt vor den Eltern zeige, sie sei von Grund aus verdorben, voller Ungeduld und ohne jede Selbstbeherrschung; über die Erfahrungen und Einsichten der Älteren werde gespottet, es seien bedenkliche Zeiten und man müsse vermuten, daß sich in dem Verhalten der Jugendlichen Verderben und Untergang des Menschengeschlechtes drohend ankündigten.
   »Nicht ist der Vater dem Kind, das Kind dem Vater gewogen... Nicht ist der Bruder lieb, wie er doch früher gewesen; bald versagen sie selbst den greisen Eltern die Ehrfurcht.«
HESIOD 7. Jahrhundert v.Chr.
   "Ich habe keine Hoffnung mehr für die Zukunft unseres Volkes, wenn diese Zukunft von der leichtfertigen heutigen Jugend abhängt. Denn diese Jugend ist von einer unerträglichen Unverschämtheit und will alles besser wissen. Als ich jung war, brachte man uns gute Manieren und Respekt vor den Eltern bei. Aber die Jugend von heute will immer Recht haben und ist voll Widerrede."
Hesiod, um 700 v. Chr.
   Die Jugend ist mit Achtung zu betrachten; denn wie kann man wissen, ob die Künftigen nicht besser als die Heutigen sein werden?
Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)
   »Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter steht wider die Mutter, die Schwiegertochter wider die Schwiegermutter«
Altes Testament, Prophet Micha 7,6
   » ...die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering.Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat.«
PLATON 427 - 347v.Chr. »Der Staat«
   »Was nun zunächst die jungen Leute angeht, so sind sie heftig in ihrem Begehren und geneigt, das ins Werk zu setzen, wonach ihr Begehren steht. Von den leiblichen Begierden sind es vorzugsweise die des Liebesgenusses, denen sie nachgehen, und in diesem Punkt sind sie alle ohne Selbstbeherrschung. (...) (Sie sind) ...zornmütig und leidenschaftlich aufwallend in ihrem Zorne. Auch sind sie nicht imstande, ihren Zorn zu bemeistern, denn aus Ehrgeiz ertragen sie es nicht, sich geringschätzig behandelt zu sehen, sondern sie empören sich, sobald sie sich beleidigt glauben. (...) Auch hoffnungsreich sind sie, denn das Feuer, das dem Zecher der Wein gibt, haben die Jünglinge von der Natur... (...) ...sie tun alles eben zu sehr, sie lieben zu sehr und hassen zu sehr, und ebenso in allen anderen Empfindungen.« Und weiter: »Wenn ich die junge Generation anschaue, verzweifle ich an der Zukunft der Zivilisation.«
ARISTOTELES
   "...auf ihrem Höhepunkt kennt die Jugend nur die Verschwendung, ist leidenschaftlich dem Tanze ergeben und bedarf somit wirklich eines Zügels. Wer nicht dieses Alter nachdrücklich unter seiner Aufsicht hält, gibt unmerklich der Torheit die beste Gelegenheit zu bösen Streichen..", zu denen gehören "Unmäßigkeit im Essen, sich vergreifen am Geld des Vaters, Würfelspiel, Schmausereien, Saufgelage, Liebeshändel mit jungen Mädchen, Schändung verheirateter Frauen." Als Erziehungsmaßnahmen empfiehlt er "Hoffnung auf Ehre und Furcht vor Strafe... (...). Diejenigen aber, die ... gegen alle tadelnden Vorstellungen taub sind, muß man durch das Joch der Ehe zu fesseln versuchen."
PLUTARCH
   Und endlich die größte Liberalität und gar keine kleinliche Pedanterei in jenem Staate hinsichtlich des Unterrichts- und Erziehungswesens! Im Gegenteil stolzes Herabsehen auf die Vorschriften, die wir als Dinge der größten Wichtigkeit hinstellten, als wir unseren Staat gründeten, namentlich auf unseren Satz: Niemand könne, er müsse denn von Geburt aus eine außerordentliche Anlage zum Guten haben, je ein wahrhaft guter Mann werden, wenn er nicht schon als Knabe in Geist weckenden und zur Anschauung des wesenhaften Guten entwickelnden Anschauungen und Gegenständen nach Maßgabe der kindlichen Fassungskraft spielend beschäftigt würde und dann lauter dergleichen Studien triebe. [...] Der Lehrer fürchtet und hätschelt seine Schüler, die Schüler fahren den Lehrern über die Nase und so auch ihren Erziehern. Und überhaupt spielen die jungen Leute die Rolle der alten und wetteifern mit ihnen in Wort und Tat, während Männer mit grauen Köpfen sich in die Gesellschaft der jungen Burschen herbeilassen, darin von Possen und Späßen überfließen, ähnlich den Jungen, damit sie nur ja nicht als ernste Murrköpfe, nicht als strenge Gebieter erscheinen."
Platon: Politeia, Buch VIII, 557b-563b.
   HORAZ klagt über den »bartlosen Jüngling«, daß er » ...für Mahnworte harthörig (sei), ... großspurig im Geldausgeben; hoch hinausstrebend, rasch im Begehren...«.
   "Die Jugend taugt nicht, denn sie liebt sich selber nur."
Titus Maccius Plautus, (250 - 184 v. Chr.)
   580 n.Chr. schreibt Gregor von TOURS, daß man die Flammen der jugendlichen Leidenschaft nur mit Hilfe der klösterlichen Aufsicht und einer strengen Disziplin besiegen könne.
   Im »Dietrich von Bern«, einer anonymen mittelhochdeutschen Heldendichtung, entstanden im 13. Jahrhundert, wird die Klage Walther von Wasgensteins, eines Neffen des Kaisers, laut, ob denn die Jugend von heute noch etwas anderes könne als den Becher schwingen.
   »...wenn der Knabe ... ins Jünglingsalter tritt, so hat er auch dann, weil sich dieses Alter ebenso leicht dem Bösen zuneigt, den Zügel der Zucht nötig...«. Die Klage der Väter, daß die Jugend nicht auf ihren Rat höre, verstummt.
Vincent von BEAUVAIS (1250)
   »Die Welt macht schlimme Zeiten durch. Die jungen Leute von heute denken an nichts anderes als an sich selbst. Sie haben keine Ehrfurcht vor ihren Eltern oder dem Alter. Sie sind ungeduldig und unbeherrscht. Sie reden so, als wüßten sie alles, und was wir für weise halten, empfinden sie als Torheit. Und was die Mädchen betrifft, sie sind unbescheiden und unweiblich in ihrer Ausdrucksweise, ihrem Benehmen und ihrer Kleidung.«
Mönch Peter, 1274
druckerzubehoer.de

   Kleine Kinder haben häufig ein schlechtes Benehmen. Sie leben nur dem Augenblick und verschwenden keinen Gedanken an die Zukunft. Sie lieben Spiele und sinnlosen Zeitvertreib und weigern sich, sich mit einträglichen und nützlichen Dingen zu beschäftigen. Unwichtiges sehen sie als wichtig an und umgekehrt schätzen sie Wichtiges gering oder gar nicht. Sie wollen Dinge haben, die ihnen schaden könnten, und lieben Bilder mehr, als Erwachsene dies tun. Der Verlust eines Apfels oder einer Birne hat mehr Tränen und Klagen zu Folge als der Verlust des Erbteils. Erwiesene Wohltaten pflegen sie zu vergessen. Sie wollen alles besitzen, was sie sehen, und versuchen es mit den Händen und mit Geschrei zu erlangen. [...] Bald weinen sie, bald sind sie fröhlich; fortwährend schreien, kichern und lachen sie; kaum dass sie einmal ruhig sind, wenn sie schlafen oder träumen. Kaum gewaschen sind sie schon wieder schmutzig; und gegen Waschen oder Kämmen wehren sie sich nach Leibeskräften.
Bartholomaeus Anglicus (gest. nach 1250) - De rerum proprietatibus
   Später sieht man die Jugend sogar als Krankheitszustand an, und MELANCHTON verlieh Mitte des 16. Jahrhunderts der Meinung Ausdruck, der grenzenlose Mutwille der Jugend sei ein Zeichen, daß der Weltuntergang nah bevorstünde.
   In der Schrift "de miseriis paedagogorum" beklagt Melanchton das Los der Lehrer:  
(Link zum lateinischen Originaltext - mit Übersetzungshilfen)
   ... Sie haben keine Lust zu lernen, kein Ehrgefühl, keinen Gehorsam. Die meisten würden lieber graben als Latein lernen. Wahrlich, ein Kamel tanzen oder einen Esel das Lautenschlagen lehren, wäre erträglichere Mühe ....
Philipp Melanchton 1526 in seiner Rede "De miseriis paedagogorum"
   Die Jugend recht bilden ist etwas mehr als Troja erobern.
Philipp Melanchthon (1497 - 1560)
   "Die Mehrzahl junger Leute glaubt, natürlich zu sein, wenn sie nichts ist als unhöflich und plump."
Francois VI. Duc de La Rochefoucauld, (1613 - 1680)
   "Jugend ist beständige Trunkenheit: sie ist das Fieber der Vernunft."
Francois VI. Duc de La Rochefoucauld, (1613 - 1680) (Reflexions morales, 1678)
   "Youth! A dreadful time. (...) Out come reckless, useless, ruthless, and irresponsible little brats!" (O Jugend! Eine furchtbare Zeit. (...) heraus kommen unbekümmerte, nutzlose, rücksichtslose und verantwortungslose kleine Bälge!
Shakespeare (1564 - 1616) zugeschrieben, in http://www.opensourceshakespeare.com/search jedoch nicht verifizierbar...

 
 

   Klagen über das extravagante Verhalten der Jugend werden zu einem Klagelied des 18. Jahrhunderts. Ein Schulmeister schreibt: »Das Sittenverderben unserer heutigen Jugend ist so groß, daß ich unmöglich länger bey derselben aushalten kann.« Die Disziplinschwierigkeiten werden so groß, daß sogar der Unterricht im Klassenverband in Frage gestellt zu sein scheint: »Ja, oft geschieht es, daß die nicht in Schranken gehaltene oder nicht gebührend ausgetriebene Zuchtlosigkeit eines einzigen Jünglings von ungesunder Triebkraft und verdorbenen Auswüchsen auch die übrigen noch frischen und gesunden Pflanzen ansteckt. Deshalb konnte Quintilian mit Recht die Frage aufwerfen, ob es besser sei, die jungen Leute gemeinsam in Schulen oder einzeln in Häusern zu unterrichten.«
   "Die Vergnügungen der Kindheit werden von der Jugend verachtet, die der Jugend von dem Manne; die Vergnügungen jeglichen Alters sind wie die Sprossen einer Leiter, man gelangt zu der einen nur dadurch, daß man die andern mit Füßen tritt."
Jean Antoine Petit-Senn (1792 - 1870), französisch-schweizerischer Lyriker in »Pharus am Meere des Lebens«,
   Die Stürme der Jugend brausen durch strahlende Tage.
Marquis de Luc de Clapiers Vauvenargues (1715 - 1747)
   Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
   Es ist unglaublich, wie unwissend die studierende Jugend auf Universitäten kommt, wenn ich nur 10 Minuten rechne oder geometrisiere, so schläft 1/4 derselben sanft ein.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
   "Die Jugend, sehn Sie, das ist die Vergeltung."
Henrik Ibsen, (1828 - 1906)
   "Jugend ist Trunkenheit ohne Wein."
Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832
   "Der Jugend Kenntnis ist mit Lumpen gefüttert."
Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832) (zu Ernst von Pfuel im August 1810)
   Drum ist die Jugend so schön, denn da hat man das Recht, dumm zu sein, und das Alter so traurig, denn da hat man die Verpflichtung, g'scheit zu sein.
Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862)
   Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube immer, daß die Welt mit ihr erst anfange. Wahr. Aber das Alter glaubt noch öfter, daß mit ihm die Welt aufhöre. Was ist schlimmer?
Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863)
   "Ihr sprühet von den Ambosen eurer Thorheiten und Laster gefährliche Funken..."
Kajetan von WEILLER, Ende des 18. Jahrhunderts in seiner "Jugendkunde"
   Daß doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) in »Wilhelm Meisters Lehrjahre«
   "Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) "Dichtung und Wahrheit"
   "Jugend ist Trunkenheit ohne Wein."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), West-östlicher Divan
   "Wenn man der Jugend reine Wahrheit sagt, // Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, // Sie aber hintendrein nach Jahren // Das alles derb an eigner Haut erfahren, // Dann dünkeln sie, es käm aus eignem Schopf."
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Faust II, Vers 6744 ff. / Mephistopheles
   "Jugend hat keine Tugend" ist falsch, wie fast alle Sprichwörter; wenn wer noch Tugend hat, so ist's eben die Jugend...
Theodor Fontane (1819 - 1898),
   Immer wieder wird die 'Wirksamkeit der Volksschule bei dem zunehmenden Sittenverfall' (Allgemeine Schulzeitung, Darmstadt 1826, Abtlg. I, S. 201 - 207 und S. 209 - 213) diskutiert oder 'die immer lauter werdenden Klagen über die zunehmende Rohheit und Verwilderung unserer Jugend, besonders der erwachsenen Dorfjugend' (a.a.O., S. 285 - 287) erörtert.
   "Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen ... mehr und mehr verschwinde."
Aus einem Regierungsbericht des Jahres 1852
   Die Jugend jeder Zeit verspottet gar vieles, was sie, zur Mannheit gelangt, achten und verehren wird; und sie bewundert, worüber sie einst lächeln wird.
Otto von Leixner (1847 - 1907)
   Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.
Oscar Wilde (1854 - 1900) in »Lady Windermeres Fächer«, 1892
   Eltern beachten heutzutage kaum mehr die Aussprüche ihrer Kinder. Der vormals übliche Respekt vor der Jugend stirbt beinahe völlig aus.
Oscar Wilde (1854 - 1900)
   Wo ist die gute alte Zeit? Wie ist die Jugend so verdorben! Das ist der Väter ew'ge Klage. Und sind die Väter gestorben, So hör' ich wieder der Söhne Frage: Wo ist die gute alte Zeit? Wie ist die Jugend so verdorben! So ging's und geht's in Ewigkeit.
Aus den »Fliegenden Blättern«, erschienen 1845-1928, Verfasser unbekannt
   Die Jugend ist stark, trotzig, rachsüchtig. Zum Teil beruht das auf ihrer Unschuld. Weil se selbst noch nichts drückt an ernster Schuld, haben sie für die Schuld anderer kein Verständnis.
Paul Keller, (1873 - 1932), deutscher Schriftsteller (Gedichte und Gedanken, 1933)
   "Das, das gibt erst dem Menschen seine ganze Jugend, dass er Fesseln zerreißt."
Friedrich Hölderlin, Hyperion
   Die Jugend spottet über die Erfahrungen des Alters, bis sie selbst einsehen lernt, daß die Erfahrungen des Alters doch ein Vorsprung sind.
Wilhelm Vogel (19./20. Jh.)
   In manchem harten Urteil über Fehler der Jugend liegt etwas von dem Ingrimm, daß man sie selber nicht mehr begehen kann.
Peter Sirius (1858 - 1913)
   "Die heutige Jugend ist grässlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren."
Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer, 3. Akt, Mr. Dumby
   Alle öffentlichen Schulen sind auf die mittelmäßigen Naturen eingerichtet.
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900) Quelle: Nietzsche, Nachgelassene Fragmente. September 1876
   Es ist eine der höchsten pädagogischen Regeln, daß die Schule nicht die Abrichtung, sondern die Entfaltung der persönlichen Kräfte zur Aufgabe hat.
Heinrich von Sybel (1817 - 1895), deutscher Historiker
   Jugend kennt kein Erinnern. Jugend kennt nur ein Vorwärts, ein hastendes, nie rostendes Vorwärts, kaum ein Atemholen.
Richard von Schaukal (1874 - 1942)
   Die Jugend ist stark, trotzig, rachsüchtig. Zum Teil beruht das auf ihrer Unschuld. Weil sie selbst noch nichts drückt an ernster Schuld, haben sie für die Schuld anderer kein Verständnis.
Paul Keller (1873 - 1932)
   Die Jugend überschätzt das Neueste, weil sie sich mit ihm gleichaltrig fühlt. Darum ist es ein zweifaches Unglück, wenn das Neueste zu ihrer Zeit schlecht ist.
Robert Edler von Musil (1880 - 1942)
   "Sich bewundert die Jugend im Glanz ihrer Ideale, an trüber Realität misst sie der Alten Verdienst."
Eberhard Puntsch (*1926), Ungleiche Maßstäbe
   An der Jugend von heute ist die Jugend von gestern schuld.
Hassan Mohsen (*1983)
   "Nichts ist beunruhigender als eine ruhige Jugend"
Unbekannt
   "Die Jugend ist nicht gut nicht schlecht. Sie ist wie die Zeit, in der sie lebt!"
Gregor Dorfmeister, "Die Brücke"
   "Wer die Kampflust der Jugend reizt, macht sie hochmütig und laut, und wer sie ungeschickt anfasst, der macht sie hässlich."
Walter Flex (1887-1917), Der Wanderer zwischen beiden Welten
   "Wir, die beiden Ewigjungen, // Auf dem Lande und am Strande, // Wie die rechte Räuberbande! // Kein Respekt vor den Gesetzen, // Lachen, lieben, hauen, hetzen, // Schranken, Vorschriften verletzen: // Sammeln wir die Lebensbeute, // Wie zwei freie Jägersleute - // Bellt und kläfft auch rings die Meute!"
Walt Whitman, Wir zwei Knaben, Grashalme, Leipzig 1904, S. 140
   (uswuswusw.)..oder ganz versöhnlich:
"Jung sein ist ein Fehler, der sich täglich bessert." ;-)
Deutsches Sprichwort
Und noch eins für's Lehrer-Ego:
  
"Die Kunst, die Jugend zu führen und zu bilden, ist die Kunst der Künste und Wissenschaft der Wissenschaften"
Gregor I. der Große (um 540 bis 604), Papst ab 590, Kirchenlehrer, Heiliger, Namensgeber der "Gregorianischen Gesänge"
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