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WALTRAUD NELL-RUNNEBAUM

*1915 in Breslau
Der Vater Hans Runnebaum, Niedersachse, ist Berufsoffizier, die Mutter Eva Sarre stammt aus einer Berliner Hugenottenfamilie. In beiden Familien gibt es hohe Beamte und Gelehrte; In der Familie der Mutter auch Industrielle und Beziehungen zu Menzel und Liebermann. Kindheit und Jugend in Wiesbaden, Berlin, München und Goslar. Besonders München mit dem Besuch der Museen prägten das 5-9-jährige Kind tief. Abitur in Goslar 1935.

1935-1944 Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst Berlin
Arbeitsdienst, Lehrerinnenseminar Hannover
Staatliche Kunstschule Berlin - Hochschule für Kunsterziehung
Ècole des Beaux Arts, Straßburg

1945 Flucht aus Oberschlesien, schließlich nach Wiesbaden.
Im „Bund bildender Künstler“ Begegnung mit Eugen Nell
1948 Heirat.
Intensive Teilnahme beider Nell an den Aktivitäten der Wiesbadener Kunstszene
1948-1972 Beteiligung an professionellen Karnevals-Gestaltungen gemäß rheinischer Tradition: Saaldekoration, Festwagen usw.


Öffentliche und private Ankäufe ihrer Bilder.
seit 1948 jährliche Malaufenthalte auf der Schwäbischen Alb, seit 1957 auf der Fohlenweide oberhalb von Ebingen. Immer mehr wird für beide die Landschaft zentrales Thema und inspirierende Form. Unter dem Eindruck zahlreicher Skandinavienreisen (1963-78) wird die Komposition strenger.
Waltraud Nell-Runnebaums Werk steht stark unter dem künstlerischen Einfluss ihresMannes, doch bleiben ihr das Bild des Menschen im Portrait und Szenen seines Lebens miteinander wie in der Natur immer wichtige Themen eigener Gestaltung.
Viele Ausstellungen gemeinsam mit ihrem Mann
1972 Umzug nach Truchtelfingen
1975 Einzelausstellung in Ebingen
1994 verstirbt Eugen Nell. Waltraud Nell-Runnebaum malt bis in die Gegenwart Landschaftsbilder und Portraits
2000 Große Retrospektive zum 85.Geburtstag im Landratsamt Zollernalbkreis